Fahrt über Bosnien-Herzegowina nach Ada Bojana

Wir fuhren dieses Jahr von Neum über Stolec, Bileca, Velusi, Niksic und Podgorica nach Ulcinj.

 

Bileća

Bileća (deutsch veraltet Bilotscha oder Boletsch) ist eine Stadt und Gemeinde im Südosten von Bosnien und Herzegowina nahe der Grenze zu Montenegro.

Sie ist Teil der Republika Srpska.

Die Stadt liegt im Osten der Herzegowina auf 486 m Höhe in unmittelbarer Nähe der montenegrinischen Grenze Deleusa/BIH - Prijelaz/MNE.

Südlich der Stadt, am Oberlauf der Trebišnjica, befindet sich der ab 1966 aufgestaute See Bilećko jezero.

Ada bojana

Strand Urlaub

 

Wie auch die vorangegangenen Jahre waren wir auch dieses Jahr wieder in Montenegro im Ada Bojana Resort.

Wir machten einen 2tägigen Ausflug nach Albanien - siehe https://www.oser.at/albanien-neu-2018/

Ada Bojana

Auch bekannt als Ada, ist eine zu Montenegro gehörende Insel in der Adria.

Sie liegt im kleinen Mündungsdelta des Flusses Bojana in die Adria.

Die Bojana bildet am linken Unterlauf die Grenze zum benachbarten Albanien.

Ada Bojana hat etwa die Form eines Dreiecks.

Die Ausdehnung beträgt rund drei Kilometer mal zweieinhalb Kilometer.

Die Insel wurde durch das Schwemmgut der Buna/Bojana gebildet.

Sie ist deswegen sehr flach und erhebt sich kaum mehr als drei Meter über den Meeresspiegel.

An der Meeresseite liegt ein 3 km langer Sandstrand .

Auf Ada sind zahlreiche seltene Vogelarten zu Hause.

Das einzige Hotel auf der Insel richtet sich insbesondere an FKK-Touristen.

Tour budva, cetinje, lovcen

Mit Mladen dem besten Reiseleiter in Montenegro

machten wir eine kleine Montenegro Tour über Budva nach Cetinj und weiter zum Lovcen (Njegoš-Mausoleum), danach ins Dorf Njeguši (wo es den Njeguši Schinken gibt).

Von Njeguši nach Kotor gibt es eine Straße, diese ist einspurig und windet sich in 25 engen Serpentinen nach unten, von wo aus sich aber immer wieder traumhafte Ausblicke auf die Bucht von Kotor ergeben.

 

Budva
ist eine Stadt in Montenegro mit ca. 19.000 Einwohnern. Der Ort lag ursprünglich auf einer Insel, die mittlerweile durch eine Sandbank mit dem Festland verbunden ist. Es ist einer der ältesten Orte an der Adria, nach alter Mythologie vor über 2500 Jahren von Kadmos, dem Sohn des griechisch-phönizischen Königs Agenor gegründet. Die Altstadt ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und steht unter Denkmalschutz. Durch das Erdbeben am 15. April 1979 wurden die meisten Bauten der Altstadt beschädigt oder vollständig zerstört und nach Plänen aus österreichischen Archiven Stein für Stein im venezianischen Stil rekonstruiert. Budva ist heute vor allem ein Badeort.
Zwei der bedeutendsten Bauwerke Budvas sind die dreischiffige Kirche des Heiligen Johannes des Täufers aus dem 9. Jahrhundert und die orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1806. Eine weitere orthodoxe Kirche befindet sich auf dem Gelände des Klosters Podmaine, welches sich am Stadtrand befindet.

Cetinje

Einst königliche Hauptstadt Montenegros ist Cetinje immer noch das kulturelle Zentrum des Landes. Mit seinen prachtvollen Renaissancepalästen, zahlreichen Botschaften und international anerkannten Museen ist es in jedem Fall einen Besuch wert.

Das königliche Cetinje kann man als die Kulturhauptstadt Montenegros bezeichnen und hat eine bedeutende Geschichte hinter sich. Am Fuß des Lovćen gelegen war Cetinje einst Heimatstadt der berühmten Fürstenfamilie Petrović, die gemeinsam mit europäischen Diplomaten und anderen Herrschern der Stadt ihren royalen Flair verliehen. Heute ist sie gemeinsam mit Podgorica die Hauptstadt Montenegros und offizieller Sitz des montenegrinischen Präsidenten.

Cetinje entstand im Jahr 1482 als Ivan Crnojević, der Herrscher des damaligen Reiches Zeta seine Hauptstadt von der unsicheren Gegend in Žabljak in den Schutz der Berge verlegte. Zwei Jahre später entstand das Kloster von Cetinje, womit der Stadt auch die spirituelle Vormachtstellung gesichert war.

Das zerstörte Kloster wurde nach der Herrschaft der Türken (die bereits 1499 begann, die Flucht in die Berge hatte also nicht viel genutzt) Ende des 17. Jahrhunderts von Danilo Petrović, dem Urvater der berühmten Fürstenfamilie, wieder aufgebaut. Denn erst Petar II Petrović, besser bekannt unter dem Beinamen Njegoš, brachte Cetinje zur Hochblüte. Ihm sind der erste Senat und das Schulsystem Montenegros zu verdanken, ihre Wurzeln hatten beide in Cetinje.

Als dann 1878 Montenegro auch noch als eigener Staat anerkannt wurde, kamen die europäischen Diplomaten nach Cetinje und errichteten zahlreiche prächtige Botschaftsgebäude. 1910 wurde Montenegro zum Königreich und Cetinje zu seinem Mittelpunkt, der Siegeszug der Stadt schien kaum aufzuhalten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde allerdings Podgorica zur Hauptstadt ernannt und Cetinje verlor rasch an Bedeutung. Seine prächtigen Bauten sind allerdings nach wie vor vorhanden und versetzen so manchen Betrachter in Staunen.

Mausoleum von Danilos I. Petrović

Das Mausoleum des Begründers der Petrović-Dynastie wurde von Prinzessin Jelena, einer der Töchter von Nikolas I., im frühen 19. Jahrhundert errichtet. Die kleine Kuppel, die den Sarg bewacht, thront auf dem Orlov Krš, dem „Adlerfelsen”, und bietet einen hervorragenden Blick über Cetinje, der nach nicht einmal einer Viertelstunde Aufstieg genossen werden kann. Für einen Besuch des Mausoleums von Petar II. Petrović selbst, muss man sich übrigens auf den Lovćen begeben, wo sein Grabtempel in atemberaubender Höhenlage thront.
Njegoš-Mausoleum

Das meistbesuchte Ziel im Lovćen-Nationalpark ist die selbst ausgewählte letzte Ruhestätte des berühmten Dichterfürsten Petar II., der sich selbst den Beinamen „Njegoš” gab. Der Fürstbischof modernisierte Montenegro mit quasi königlicher Macht, das erste Senat, Schul- und Steuersystem des Landes gingen auf seine Kappe. Nachdem er in Cetinje im Alter von nur 40 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung verstorben war, ließ er sich auf dem Jezerski Vrh, dem mit 1.655m zweithöchsten Gipfel des Lovćen-Nationalparks, beisetzen. Sein Mausoleum ist von der Stadt Cetinje aus über eine gut ausgebaute Straße – hier fahren auch Busse – zu erreichen. 461 Stufen führen vom Parkplatz zum höchst gelegenen Grabtempel der Welt. Das heutige Mausoleum mit seinen spektakulären Skulpturen wurde vom kroatischen Künstler Ivan Mestrovic nach vierjähriger Bauzeit 1974 fertiggestellt. Doch eigentlich nimmt man den weiten Weg nicht wegen der zugegeben großzügig angelegten Grabstätte auf sich. Denn steht man auf der Aussichtsplattform des Mausoleums liegt einem Montenegro buchstäblich zu Füßen. An klaren Tagen schweift der Blick über die Bucht von Kotor bis zum mächtigen Durmitor-Gebirge im Norden, über Cetinje und die Hauptstadt Podgorica bis zu den Bergen von Prokletije im Osten und über Budva bis zum Skadar-See Richtung Albanien. Ein wahrhaft unvergessliches Panorama!

Das Dorf Njeguši

Das niedliche Bauerndorf Njeguši ist die Ortschaft, die man nach zahlreichen Serpentinen im gebirgigen Hinterland Kotors in Richtung Lovcen passiert. Die ansonsten kaum sehenswerte Siedlung wird von Besuchern aus zweierlei Gründen heimgesucht. Erstens wird hier exzellenter Schinken direkt vor Ort geräuchert und getrocknet und zweitens wurde hier bereits genannter Fürst Petar II. geboren.

kotor - altstadt

Willkommen in Kotor

Kotor

 

Nach dem Untergang der Republik Venedig 1797 wurde die Stadt im Frieden von Campo Formio Österreich zugesprochen. Zwischen 1805 und 1814 war das Gebiet von Frankreich besetzt. Seit 1815 war Kotor Kreisstadt im österreichischen Kronland Dalmatien. Die Österreicher bauten den Hafen zum Stützpunkt für die k. u. k. Kriegsmarine aus und stationierten das IV. Bataillon des Ungarischen Infanterie-Regiments Nr. 33.

Kotor ist berühmt für seine von einer eindrucksvollen 4,5 km langen Stadtmauer umgebene mittelalterliche Altstadt. Zu den bekannten Bauwerken gehört die romanische Sankt-Tryphon-Kathedrale ('Sveti Trifun') im Stadtzentrum, in der die Reliquien des Schutzpatrons der Stadt, des heiligen Tryphon, aufbewahrt werden. Sie gilt als die schönste Kirche in Montenegro. Der älteste Teil der Kirche stammt aus dem Jahr 1166, wobei die prägende Stirnseite und die Türme nach dem Erdbeben von 1667 neu erbaut wurden.
Weitere Bauwerke sind die einschiffige romanische St. Lukaskirche (1195), die im 17. Jahrhundert an die orthodoxe Kirche ging, und der Uhrturm im Renaissance-Stil (1602) beim Hauptplatz der Altstadt. Unter venezianischer Herrschaft wurden im 15. bis 18. Jahrhundert einige Paläste errichtet, die noch heute das Stadtbild prägen. An den Hängen der Bucht von Kotor erstrecken sich über 4,5 Kilometer die bis zu 15 Meter breiten und 20 Meter hohen Verteidigungsanlagen bis in eine Höhe von 260 Metern auf dem Berg San Giovanni.
Die Stadt mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken und ihrer Lage ist 1979 in das UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe aufgenommen worden. Sie ist Sitz des katholischen Bistums Kotor und Zentrum der serbisch-orthodoxen Christen Montenegros. Die Stadt und die von bis 1894 Meter hohen Bergketten (Orjen und Lovćen) umrahmte tiefe Bucht sind die bekannteste und meistbesuchte Tourismusregion des Landes. Sie beherbergt die Fakultäten Nautik sowie Tourismus und Hotelmanagement der Universität Montenegro.

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