Fahrt in den Urlaub

Die Fahrt  begann in Wien um 3 Uhr Früh, da wir nicht wussten welche Wartezeiten an den Grenzen zu erwarten sind. Es ging aber überall sehr rasch weiter, sodass wir bereits am frühen Nachmittag in Neum waren und auch gleich im vorab gebuchten Hotel Orka zur Übernachtung einchecken konnten. Am nächsten Tag ging es dann ganz entspannt über Dubrovnik weiter zur Grenze Kroatien - Montenegro (wo wir 1 Stunde Wartezeit hatten) weiter nach Ada Bojana.

Ada Bojana

Kl. Montenegro Rundfahrt - Cetinje, Lovcen, Kotor, Sv. Stefan

Cetinje

Das älteste Gebäude Cetinjes ist die Vlaška crkva (dt. Walachische Kirche). Sie wurde um 1450 von in der Gegend wohnenden Hirten erbaut, die in jener Zeit Walachen genannt wurden. Ivan Crnojević, Fürst der Zeta 1465–1490, gilt als Gründer von Cetinje. Nachdem die Osmanen 1479 das venezianische Shkodra eingenommen hatten, verlegte Ivan seinen Regierungssitz vom gefährdeten Žabljak am Skadarsko Jezero in die Berge östlich des Lovćen. Hier gründete er 1482 ein der Gottesmutter geweihtes orthodoxes Kloster, das zur Keimzelle von Cetinje wurde.

Vom Ende des 15. Jahrhunderts bis 1918 war Cetinje die Hauptstadt Montenegros.

 

Lovcen

Etwa 20 km von Cetinje entfernt, im Lovćenmassiv, steht das Mausoleum vom Petar dem Zweiten Petrovic Njegos voller Stolz auf dem zweithöchsten Berggipfel. Um den Wunsch ihres Herrschers zu respektieren, errichteten die Montenegriner eine Kapelle, noch während seiner Lebzeiten. Später wurde die Kapelle durch das Mausoleum ersetzt, ein Werk des berühmten kroatischen Bildhauers Ivan Meštrović.
Wir fahren auf einer engen, kurvigen Straße bis zum Berggipfel Jezerski vrh (die Seespitze).
Nachdem wir
461 Stufen auf der Seespitze hinter uns gebracht haben, nehmen wir einen tiefen Atemzug der frischen Luft und halten die Augen weit offen. Wenn man sich um die eigene Achse langsam dreht, hat man die Aussicht auf die Bucht von Kotor, den Skutarisee, die hohen Berge im nördlichen Teil Montenegros und sogar auf Albanien. In dem Mausoleum finden Sie die Figuren der zwei montenegrinischen Frauen aus schwarzem Granit, sowie die Figur und den Marmor-Sarkophag von Petar dem Zweiten Petrović Njegoš.

 

Kotor

Die Stadt mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken und ihrer Lage ist 1979 in das UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe aufgenommen worden. Sie ist Sitz eines katholischen Bistums und Zentrum der serbisch-orthodoxen Christen Montenegros. Die Stadt und die von bis 1894 Meter hohen Bergketten (Orjen und Lovćen) umrahmte tiefe Bucht sind die bekannteste und meistbesuchte Tourismusregion des Landes.

Der Naturhafen bot günstigen Schutz, was bereits im 3. Jahrhundert v. Chr. die Illyrer anzog, denen später Griechen und Römer folgten. Im Jahr 168 v. Chr. wurde Kotor als Ascrivium erwähnt, in jener Zeit begann die Besiedlung durch die Römer. Die Stadt gehörte in der Kaiserzeit zunächst zur Provinz Dalmatia. Kaiser Diokletian teilte Ende des 3. Jahrhunderts der neu gebildeten Provinz Praevalitana zu.

 

Sveti Stefan

Sveti Stefan ist eine kleine Adria-Insel in der Nähe von Budva in Montenegro und zu dessen Gemeindegebiet gehörig. Ein kurzer Damm verbindet die kleine Insel, deren Fläche lediglich 1,46 Hektar umfasst, mit dem Festland. Sveti Stefan ist insbesondere bekannt für das malerische gleichnamige Fischerdorf mit Häusern aus dem 15. Jahrhundert. In den 1950er und 1960er Jahren wurde das ganze kleine Dorf zu einer Hotelinsel mit etwa 250 Betten umgebaut. Die Gassen, Dächer und Häuserfassaden haben ihren ursprünglichen Charakter bewahrt.

Canyon - Rundfahrt Teil 1 - Moraca Canyon

Moraca Canyon

 

Die Morača ist ein Fluss im Zentrum Montenegros. Sie entspringt am Nordhang des 2226 m hohen Berges Kapa Moračka bei Ljevišta in der Gemeinde Kolašin und fließt dann 99,5 km vorwiegend nach Süden, durchquert die Hauptstadt Podgorica und mündet schließlich bei Vranjina in den Skutarisee (Skadarsko Jezero). Sie ist dessen größter Zufluss.

In ihrem Oberlauf ist die Morača ein reißender Gebirgsfluss, der zahlreiche Schluchten durchquert, darunter die bekanntere Morača-Schlucht, durch welche die Hauptverkehrsströme von Podgorica nach Serbien führen. Wenige Kilometer nördlich der Morača-Schlucht liegt das Kloster Morača. Diese tritt hier in die Zeta-Ebene ein. Sie ist die einzige größere Ebene Montenegros und öffnet sich nach Süden hin zum Skutarisee.

Canyon - Rundfahrt Teil 2 - NP Biogradska Gora + DurDevića-Tara-Brücke

Nationalpark Biogradska Gora

Der Nationalpark hat eine Fläche von 56,5 km². Er besteht im Wesentlichen aus unberührtem, uralten Wald, ausgedehnter Bergwelt mit Höhen zum Teil von über 2000 Metern, Gebirgsbächen und grünen Bergweiden sowie sechs Gletscherseen. Fünf Seen liegen auf einer Höhe von 1820 m. Der größte von den sechs Seen, der Biogradsko jezero, liegt im Talboden auf 1094 m Höhe beim Eingang zum Park. Der langgezogene See ist rund einen Kilometer lang und bis zu 261 m breit.Das geschützte Gebiet umfasst neben ein paar angrenzenden Gebieten im Wesentlichen ein rund zehn Kilometer langes Seitental der Tara mit dem Biogradsko Jezero im unteren Drittel. Bis zu einer Höhe zwischen 1600 und 1800 m ist es bewaldet.

Der Nationalpark hat eine Fläche von 56,5 km².[1] Er besteht im Wesentlichen aus unberührtem, uralten Wald, ausgedehnter Bergwelt mit Höhen zum Teil von über 2000 Metern, Gebirgsbächen und grünen Bergweiden sowie sechs Gletscherseen. Fünf Seen liegen auf einer Höhe von 1820 m. Der größte von den sechs Seen, der Biogradsko jezero, liegt im Talboden auf 1094 m Höhe beim Eingang zum Park. Der langgezogene See ist rund einen Kilometer lang und bis zu 261 m breit.

 

Tara-Schlucht

Die Tara-Schlucht hat eine Länge von 78 Kilometern und eine Tiefe von über 1300 Metern. Sie ist damit vor den Gorges du Verdon die längste und tiefste Schlucht Europas. Sie gehört neben der Colorado-Schlucht in den USA, dem Colca-Tal in Peru und einigen asiatischen Schluchten zu den größten der Welt.
1980 wurde der untere, als Schlucht ausgebildete Bereich des Flusses als Teil des
Nationalparks Durmitor von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen.
Während es im Oberlauf der Tara mehrere Brücken gibt, so die der
Europastraße 65 bei Mojkovac und zwei Brücken der Bahnstrecke Belgrad–Bar zwischen Mojkovac und Kolašin, findet sich im mittleren und Unterlauf des Flusses auf Grund der Topografie und der dünnen Besiedlung mit der Đurđevića-Tara-Brücke nur eine wichtige Brücke. Diese ist 350 Meter lang und bis zu 150 Meter hoch.

 

Zip Line – Taraschlucht

Dies ist die beste Canyon Zipline auf dem Planeten! Ernsthaft. Aber, wenn es eine Zip-Linie über den Grand Canyon gibt, werden wir unsere Position ändern müssen. Bis dahin versuche die schnellste und längste Zipline über den Tara Canyon ( Nervenkitzel garantiert) und erhalte eine unerreichte Canyon-Aussicht als Bonus.
Besuche die zweitgrößte Schlucht der Welt mit Montenegros längster und bester Zipline.

Du schießt über den Tara Canyon mit Geschwindigkeiten die von 80 bis 100 km / h reichen.

Wenn du 1050 m über den in der Luft gesperrten Canyon fährst,

wirst du einen Nervenkitzel bekommen und eine Aussicht, die du nicht so schnell vergisst, während du dich zippst.

Canyon - Rundfahrt Teil 3 - Durmitor Gebirge

Žabljak Wir verbrachten 1 Nacht in einem sehr idyllischen Häuschen und bekamen ein riesiges und ausgezeichnetes Frühstück. Die Stadt ist Ausgangspunkt für zahlreiche Exkursionen und Ausflüge ins Durmitor Gebirge und ist die höchstgelegene des ganzen Landes 1.456m.ü.d.M. und ist eine Kleinstadt im Zentrum des Durmitor-Nationalparks.

 

Crno jezero (Schwarzer See) liegt am Fuße des Međed, einer Bergspitze des Durmitormassives. Er nimmt eine Fläche von etwa 500 ha ein. Der See besteht genaugenommen aus zwei Seen, dem Veliko jezero und dem Malo jezero (wörtlich: Großer See und Kleiner See). Die beiden Seen sind durch einen engen Wasserweg verbunden, der während der Sommermonate trocken fällt, so dass zwei voneinander getrennte Wasserflächen entstehen.Er ist einer der größten und bekanntesten Gletscherseen des Durmitor-Massivs. Der See ist leicht zugänglich, und zu Fuß vom Zentrum von Žabljak aus zu erreichen. Ein etwa 3,5 km langer Weg umrundet den gesamten See und ist ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende und Wanderer. Der Crno jezero ist Ausgangspunkt zahlreicher Wanderwege ins Durmitor-Massiv und zu den kleineren Seen rund um Žabljak.

 

Durmitor ist ein Bergmassiv im Norden Montenegros, das zum Gebirgszug der Dinariden gehört. Der das Massiv umschließende Durmitor-Nationalpark, der 1952 zum Nationalpark erklärt wurde, gehört seit 1980 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der höchste Gipfel des Durmitormassivs mit 2.522 Metern ist der Bobotov Kuk, der zugleich auch die höchste Erhebung Montenegros ist. 48 Gipfel des Durmitor-Massivs sind höher als 2000 m.

Das Gebirge ist ein beliebtes Touristenziel. Die Hauptsaison ist traditionell im Winter, wenn die niederen Regionen des Durmitor für den Wintersport genutzt werden. Ausländische Reisende, deren Zahl in den letzten Jahren wieder angestiegen ist, besuchen den Durmitor vor allem im Sommer zum Wandern und Bergsteigen.

 

Piva Canyon

Nach der Fahrt durch das Dumitor Gebirge machten wir Rast in Trsa, ein lieblicher kleiner Gebirgsort, von dort zweigt eine schmale Strasse ab, die Richtung Piva Canyon führt. Die Fahrt geht durch in den Berg geschlagene Tunnel, die sich in Spitzkehren steil nach unten winden. Die Kehren in den Tunnels wechseln sich mit fantastischen Ausblicken auf den Piva-Canyon und Stausee ab.

Skutari See Rundfahrt

Skutarisee

 

Der See ist 48 Kilometer lang und bis 14 Kilometer breit. Er liegt in einem tektonisch entstandenen Polje und ist 368 km² groß (davon 220 km² in Montenegro und 148 km² in Albanien). Der Wasserspiegel des Sees schwankt stark, je nach Jahreszeit um bis zu fünf Meter. Dies führt ebenfalls zu einer starken Schwanken der Oberfläche zwischen 370 km² und 540 km² bei Hochwasser nach der Schneeschmelze. Die durchschnittliche Höhe über dem Meeresspiegel beträgt sieben Meter. Die Wassertiefe beträgt häufig nur fünf bis neun Meter. Einige unterirdische Quellen, auch Augen genannt, aus denen der See unter anderem gespeist wird, sind bis zu 44 Meter tief. Als Kryptodepression liegt der Seegrund teilweise unterhalb des Meeresspiegels.

Der Hauptzufluss ist die Morača auf montenegrinischer Seite, sie speist den See zu 60 Prozent. Der Abfluss zur Adria ist die Buna (alb.; serb. Bojana), die fast auf ihrer gesamten Länge die Grenze zwischen Albanien und Montenegro markiert.
Entlang des südwestlichen, montenegrinischen Ufers liegen einige kleine Inseln wie
Beška, Moračnik, Starčevo oder Grmožur, auf denen sich verschiedene kleine Kirchen und Burgruinen befinden.
Das Seebecken ist ein sensibles Ökosystem, das über 20
endemischen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet.
Der
Skutari-Wasserfrosch, der in der ganzen näheren Region vorkommt, wurde nach dem See benannt. Die Wasserfrösche werden für die Nahrungskette im See als wichtig eingestuft.
Wichtig ist der Skutarisee als Rast- und Brutplatz für
Zugvögel aus Nordeuropa. Sie überwintern am See oder nutzen ihn im Frühjahr auf ihrem Zug als Rastplatz. Der Krauskopfpelikan nistet seit 2014 wieder am Skutarisee.
Der montenegrinische Teil des Skutarisees wurde 1983 zum
Nationalpark erklärt und 1996 in die internationale Ramsar-Liste schützenswerter Feuchtgebiete aufgenommen. 2005 wurde auch der albanische Teil als Naturreservat unter Schutz gestellt.

Valdanos Bucht

ein Pferdeschlittenförmiger Naturwasserkörper, liegt nördlich von Ulcinjs Altstadt, zwischen Mavrijen und Mendra. Der Endpunkt der Bucht fällt steil und plötzlich ins Meer. Der 600 Meter lange Strand von Valdanos ist einzeln, bestehend aus runden Steinen von 1 bis 20 cm Durchmesser.

Wegen seiner Form und Lage ist Valdanos Bay natürlich vor südlichen und nördlichen Winden geschützt und hat lange die Schiffe bei großen Stürmen geschützt.

Stadtbesichtung von Bar

Kathedrale St. Johannes

Die herrliche Kathedrale von St. John Vladimir dessen Bau begann vor fast 20 Jahren, in der Innenstadt, nicht weit von der Küste entfernt. Es hat eine Fläche von 1200 m² und einer Höhe von 41 m. Charakteristik des Tempels sind, dass die Fresken 4860 m² gemalt, Marmor Ikonostase Länge von 18.5 m und Bodenmosaik von 550 m² eingestellt. Auf der zentralen Kuppel gemalt ist Aufstiegs, während im unteren Teil das Kuppel die Madonna mit den 12 Aposteln gemalt, vier Evangelisten, die insgesamt 600 m² der Fresken macht. Der Tempel wurde errichtet zu Ehren von St. John Vladimir - die erste serbische Patron und Beschützer der Bar.Es gibt drei grundlegende Züge seines tausend Jahre alten spirituelle Präsenz in dieser Region: Die Überreste der Kloster der Precista Bogorodica Krajinska in der sie Reliquien des Heiliger Königs sind gewesen bis zu 1215, Kreuz von Saint John Vladimir, Legende vom Vladimir und Kosara.
Legende von Vladimir und Kosara - Die schönste und älteste Liebesgeschichte in der Geschichte Montenegros handelt vom dokleanischen Fürsten Vladimir, der 998 im Krieg gegen den bulgarischen Zaren Samuel in Kriegsgefangen schaft geriet. Die Zarentochter Kosara besuchte täglich die Gefangenen und verliebte sich in den schönen Dokleaner. Auf ihr Drängen willigte der Vater schließlich in die Hochzeit mit dem Gefangenen ein. Fürst Vladimir erlangte die Herrschaft über Doklea zurück und genoss großes Ansehen bei seinem Volk. Der Nachfolger Samuels auf dem bulgarischen Thron, Zar Vladislav, beschloss indessen, Vladimir zu töten. Hinterlistig bat er den dokleanischen Fürsten an den Hof in Prespa. Als Zeichen seiner guten Absichten schickte er ihm ein Holzkreuz. Gleichwohl tötete er Vladimir beim Eintreffen in Prespa. Das Volk verehrte Vladimir in Folge als einen wundertätigen Heiligen. Zar Vladislav erlaubte schließlich der Witwe Kosara, den Leichnam nach Doklea zu über führen. Kosara ließ ihn im Kloster "Prečista krajinska" (Die unbefleckte von Krajina) am Skutarisee zusammen mit dem Holzkreuz beisetzen.

Konoba Catovica Mlini

Das Mittagessen auf der Heimfahrt war in diesem Restaurant geplant und waren daher (da wir es nur aus dem Internet gekannt haben) vollkommen überrascht, wie elegant und schön es in Wirklichkeit ist.

Allein schon die Lage und das Ambiente dieses Restaurants sind einen Besuch wert.

Bei einem Glas Wein und dieser Atmosphäre stellt sich die perfekte Urlaubsstimmung sofort ein bzw. ist es ein wunderschöner Ausklang.

Eine vollkommene Idylle, um die Seele baumeln zu lassen.

Das sehr gute Angebot der Speisen und die umfangreiche Weinkarte sind dabei nur Nebensache.

Kotor Bucht nach Trebinje / BIH

HEIMFAHRT

 

Nach dem sehr guten Mittagessen ging es in der Kotorbucht weiter zur Abzweigung Richtung Grahovo und Velusi zur Grenze Montenegro – Bosnien-Herzegowina (Ilino Brdo).

Von dort fuhren wir weiter nach Trebinj und über Ravno, Hutovo bis Neum, wo wir wieder übernachteten.

NeretvaTal

Am nächsten Tag machten wir noch eine kleine Rundfahrt durch das Neretvatal, dort war Ende September die Mandarinenernte in vollem Gang, in der Ortschaft Opuzen machten wir einen Zwischenstopp, denn wir mussten die frisch geernteten Mandarinen und Säfte usw. kaufen und dann ging es zurück nach Wien.

Neretvatal

 

Am etwa 40 km langen Unterlauf der Neretva wird ihre Ebene intensiv landwirtschaftlich genutzt. Auf dem Gebiet Bosnien-Herzegowinas betrifft das nur die Fläche zwischen dem Fluss und dem Sumpfgebiet Hutovo Blato, während das eigentliche Flussdelta der Neretva erst hinter Metković beginnt und damit zu Kroatien gehört. Nahe der Stadt befinden sich die Ruinen der antiken Stadt Narona, deren damalige Bedeutung von der Lage am Fluss und in Meeresnähe abhing. Auf den letzten 25 km ab Metković ist der Fluss seit der Regulierung im Jahre 1895 für kleine Schiffe befahrbar.

Das Delta der Neretva spielt eine große Rolle für die Landwirtschaft im südlichen Teil des Landes, da es zu den wenigen bewässerten und sehr fruchtbaren Ebenen der Region gehört. Seit 1881 und in größerem Maß nach 1945 wurden große Teile der Sumpflandschaft trockengelegt und so für die Landwirtschaft nutzbar gemacht. Im Zuge der Arbeiten blieben von den ehemals 12 Flussarmen nur noch drei übrig.

Bei Ploče in Kroatien mündet der Fluss ins Adriatische Meer.

Mandarinen sind die variabelste und größte Gruppe der Zitruspflanzen, was Fruchtform, Größe, Geschmack der Frucht und Habitus der Pflanzen betrifft. Sie sind in der Regel kleine, immergrüne Bäume. Die Zweige sind nur mit wenigen, kleinen Dornen besetzt. Die Blätter sind lanzettlich, auf beiden Seiten spitz zulaufend. Der Blattstiel ist nur undeutlich von der Blattspreite abgesetzt, die Flügel am Blattstiel sind nur als schmale Linie erkennbar. Die Blattränder sind undeutlich gekerbt.

Das Tal der Neretva, auch als Tal der Mandarinen bekannt, empfängt jedes Jahr mehr Touristen, die ihren Urlaub aktiv nutzen wollen, was die freundlichen Gastgeber in Metković, Opuzen, Komin und anderen Orten ihnen auch ermöglichen. Auf dem ganzen Gebiet des Flusses Neretva wachsen rund 1.300.000 Mandarinenpflanzen, die jährlich bis zu 60 Tausend Tonnen Obst hergeben. Die erfahrenen Pflücker geben den Touristen die nötige Ausrüstung und Anleitungen und unterrichten sie in der Geschichte und Art der Zucht von Zitrusfrüchten. Von fröhlicher Musik über die Äcker, beim Zusammensein und in der frischen Luft begleitet, füllen die Erntehelfer die Säcke mit dem orangenfarbenen Schatz.

Slowenien Grenzwartezeiten + Verkehrsnachrichten Slowenien Grenzwartezeiten + Verkehrsnachrichten

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Peter Oser - Kopieren und Vervielfältigen ist nur mit schriftlicher Genehmigung erlaubt.