Canyon Tour

Touren in Montenegro

Teil 1: Moraca Canyon

Die Morača ist ein Fluss im Zentrum Montenegros. Sie entspringt am Nordhang des 2226 m hohen Berges Kapa Moračka bei Ljevišta in der Gemeinde Kolašin und fließt dann 99,5 km vorwiegend nach Süden, durchquert die Hauptstadt Podgorica und mündet schließlich bei Vranjina in den Skutarisee (Skadarsko Jezero). Sie ist dessen größter Zufluss. In ihrem Oberlauf ist die Morača ein reißender Gebirgsfluss, der zahlreiche Schluchten durchquert, darunter die bekanntere Morača-Schlucht, durch welche die Hauptverkehrsströme von Podgorica nach Serbien führen. Wenige Kilometer nördlich der Morača-Schlucht liegt das Kloster Morača. Nahe der Ruinen der antiken Stadt Dioclea nördlich von Podgorica mündet die Zeta in die Morača. Diese tritt hier in die Zeta-Ebene ein. Sie ist die einzige größere Ebene Montenegros und öffnet sich nach Süden hin zum Skutarisee.

 

Teil 2: Manastir Moraca

Das Kloster Morača ist ein serbisch-orthodoxes Kloster in Zentral Montenegro. Das Kloster wurde 1252 von Fürst Stefan, einem Sohn von Vukan Nemanjić und Enkel des Begründers des mittelalterlichen serbischen Herrschergeschlechts der Nemanjiden, Stefan Nemanja, gegründet.

Das Kloster Morača besteht aus der Hauptkirche, die dem Entschlafen Mariens geweiht ist, einer kleinen, dem Heiligen Nikolaus geweihten Kapelle und dem Wohngebäude mit den Mönchszellen, die auch zur Unterbringung von Pilgern bestimmt waren. Der gesamte Komplex ist von einer hohen Mauer eingefasst. Die Kloster-Einfriedung kann durch zwei Tore betreten werden.

Die einschiffige Hauptkirche mit Vorhalle ist im Stil der Raška-Schule. Die Originalausstattung des Klosters litt schwer, als zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Osmanen das Kloster plünderten: Die Bleibedeckung des Dachs wurde entfernt, der Innenraum der Kirche war Wind und Wetter ausgesetzt, das Kloster verödete. Erst um 1570 wurde es wieder erneuert. Im 18. Jahrhundert bildete das Kloster den Mittelpunkt der von den Bewohnern des Morača-Tals und benachbarter Stämmen geführten Kämpfen gegen die Osmanen. 1820 kam es zum freien Montenegro.

Aus romanischer Zeit ist das Portal erhalten, ebenso einige Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die auf mehreren Bildtafeln das Leben des Propheten Elias darstellen. Weitere Fresken stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. In der Vorhalle nimmt eine Darstellung des Stammbaum Jesu eine ganze Wand ein, weitere Darstellungen zeigen das Jüngste Gericht. Hauptthema der Fresken des Hauptraums ist das Leben Jesu, sowie Darstellungen der bedeutendsten Heiligen der orthodoxen Tradition.

Das Kloster Morača besitzt eine außerordentlich reiche Sammlung von Ikonen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Ein Teil davon schmückt die prächtig geschnitzte Ikonostase, die zwischen 1600 und 1617 entstand.

Zum Klosterkomplex gehört auch eine dem Heiligen Nikolaus geweihte Kapelle, die um 1635 auf den Fundamenten des ehemaligen Hauptwehrturms erbaut wurde. Daher rührt auch der quadratische Grundriss ohne von außen sichtbarer Apsis, und dass die Kapelle nicht in Ost-West-Richtung ausgerichtet ist. Die Kapelle ist innen wie außen reich mit Fresken bemalt, die meist Szenen aus dem Leben des Heiligen Nikolaus darstellen.

Teil 3: Tara Canyon

Die Tara-Schlucht hat eine Länge von 78 Kilometern und eine Tiefe von über 1300 Metern.

Sie ist damit die längste und tiefste Schlucht Europas.

Die Tara ist der Hauptquellfluss der Drina und übertrifft sowohl in der Wasserführung als auch mit 140 km Länge den anderen Quellfluss, die Piva (etwa 120km). Somit ist die Tara der längste Fluss Montenegros. In ihrem Unterlauf hat sie eine spektakuläre Schlucht ausgebildet, die die längste und tiefste Europas ist. Während es im Oberlauf der Tara mehrere Brücken gibt, so die der Europastraße 65 bei Mojkovac und zwei Brücken der Bahnstrecke Belgrad–Bar zwischen Mojkovac und Kolašin, findet sich im mittleren und Unterlauf des Flusses auf Grund der Topografie und der dünnen Besiedlung mit der Đurđevića-Tara-Brücke nur eine wichtige Brücke. Diese ist 350 Meter lang und bis zu 150 Meter hoch.

Teil 4: Zabljak

Teil 5: Schwarzer See

Der Crno jezero (deutsch „Schwarzer See“) ist ein Gletschersee im Norden Montenegros. Der See liegt auf einer Höhe von 1416 m, etwa 3 km westlich von Žabljak. Der Crno jezero liegt am Fuße des Međed, einer Bergspitze des Durmitormassives. Er nimmt eine Fläche von etwa 500 ha ein. Der See besteht genaugenommen aus zwei Seen, dem Veliko jezero und dem Malo jezero (wörtlich: Großer See und Kleiner See). Die beiden Seen sind durch einen engen Wasserweg verbunden, der während der Sommermonate trocken fällt, so dass zwei voneinander getrennte Wasserflächen entstehen. Der Crno jezero ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel im Durmitor-Gebiet. Er ist einer der größten und bekanntesten Gletscherseen des Durmitor-Massivs. Der See ist leicht zugänglich, und zu Fuß vom Zentrum von Žabljak aus zu erreichen. Ein etwa 3,5 km langer Weg umrundet den gesamten See und ist ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende und Wanderer. Der Crno jezero ist Ausgangspunkt zahlreicher Wanderwege ins Durmitor-Massiv und zu den kleineren Seen rund um Žabljak.

Teil 6: Durmitor Gebirge

Der Durmitor ist ein Bergmassiv im Norden Montenegros, das zum Gebirgszug der Dinariden gehört. Der das Massiv umschließende Durmitor-Nationalpark, der 1952 zum Nationalpark erklärt wurde, gehört seit 1980 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der höchste Gipfel des Durmitormassivs mit 2.522 Metern ist der Bobotov Kuk, der zugleich auch die höchste Erhebung Montenegros ist. 48 Gipfel des Durmitor-Massivs sind höher als 2000 m.

Teil 7: Trsa

Das Dorf Trsa in Montenegro, das auf dem Berg von Piva in 1450m über dem Meeresspiegel liegt.

In etwa auf der 12-Kilometer-Marke der Landstraße zwischen Plužine und Žabljak ist das Dorf Trsa, seit 15 Jahren ist es die Heimat des Milogora nationalen Restaurant, bekannt für seine traditionellen Spezialitäten, von denen das bekannteste das gedämpft Lamm ist. Etwas anderes, daß das Milogora Restaurant in dieser Gegend einzigartig macht, ist sein Schnee-gekühltes Bier, auch den ganzen Sommer über. Ein weiterer Vorteil von Trsa ist seine geographische Lage: da es sich um einen Steinwurf von den Piva, Tara und Sušica Schluchten, und am Fuße der Pisten des mächtigen Durmitor befindet, können Sie buchstäblich in der Zeit von einem Tag all diese schönen Naturstätten genießen, was in vieler Hinsicht die schönsten und faszinierendsten Gegenden von Montenegro sind.

Teil 8: Fahrt in den Piva Canyon

tors. Hier ähnelt alles den steinigen Gebieten der
Anden und einer Marslandschaft.
Wir fahren unterhalb der markanten, mächtigen, al
-
les überragenden Kuppe des Stožina, dem Wahrzei
-
chen des Pošćen-Tals, dessen Steinmeer vor uns liegt.
Die Straße ist in die steilen Wände des Lomni dol
und Uvita greda eingemeißelt. Man fühlt sich wie
eine Fliege, die über einer Wand kriecht – das Pano
-
rama hier gehört mit zu den besten in Montenegro.
Der Gebirgssattel Sedlo befindet sich auf 1895
Meter über dem Meeresspiegel, und wieder liegt
vor uns eine Grenze zwischen zwei Welten: auf der
anderen Seite führt die Straße bergab zum gran
-
diosen Dobri do. Hier befindet sich auch ein Rast
-
platz mit genügend Parkmöglichkeiten, von wo aus
ein Gebirgspfad zum Škrčko See und zum Bobotov
kuk, dem höchsten Gipfel des Durmitorgebirges
(2523 m), führt.
Vor uns liegt noch eine lange Fahrt, auf und ab
durch dieses seltsame, manchmal sogar außerir
-
disch aussehende Gebiet. Wir werden an Stellen
vorbeifahren, von wo aus die durch Grasstreifen

Der Abzweig von der Hauptroute beginnt so spektakulär, wie auch die weitere Route sein wird.
Das was zunächst wie eine in die Felswand getriebene Garageneinfahrt aussieht, ist nur der Beginn eines Tunnelsystems, durch das sich die Straße atemberaubend nach oben schraubt. In den Zwischenteilen bieten sich immer wieder grandiose Ausblicke auf den kleiner werdenden Stausee. Allerdings sollte Fahrer höchste Aufmerksamkeit walten lassen, links bzw. rechts des Weges geht es beängstigend steil nach unten.

Wir fuhren diese Strecke, von Zabljak und Trsa kommend, in Richtung Pluzine.

Die Schlucht schneidet sich zwischen die Bioč-, Volujak-, Maglić- und Pivska planina-Berge ein, ist 33 km lang, und bis zu 1.200 m tief. Die Piva wird durch die 1976 fertiggestellte, 220 m hohe Mratinje-Talsperre aufgestaut. Der Piva-Stausee ist an die 33 km lang, nimmt eine Fläche von 12,5 km² ein, ist bis zu 188 m tief und ist der größte Stausee Montenegros.

Teil 9: Rückfahrt nach Ada Bojana

Ein uriges Lokal
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