Rundreise südalbanien + Nord - mazedonien

Unsere Rundreisestrecke durch Südalbanien und mit der Nord - Mazedonischen Seite des Ohridsees

Ankunft und die Stadt Durres

Durrës liegt am Adriatischen Meer etwa 40 Kilometer westlich der albanischen Hauptstadt Tirana (Luftlinie) im westlichen Mittelalbanien. Die ursprüngliche Stadt – der heutige historische Kern – lag eingeklemmt zwischen Meer im Süden und Westen, einer lange Zeit versumpften Ebene im Osten und einer kleinen Hügelkette, die sich zwischen der Ebene und dem Meer nach Norden erstreckt. Heute breitet sich die Stadt in großflächigen Neubausiedlungen in diese Ebene nach Osten aus. Auch an der Küste nach Süden Richtung Kavaja entwickelte sich der Ort stark weiter: In Durrës Plazh sind unzählige Hotels, Appartementhäuser, Feriendörfer und Geschäftsgebäude entstanden.

Die Stadt ist arm an Gewässern und auch sonst ist die Umgebung durch Rodung vegetationslos. Ringsum von Durrës werden die Flächen dadurch für die Landwirtschaft und Viehzucht benutzt.

Durres Amphitheater

Das Amphitheater von Durrës (albanisch Amfiteatri i Durrësit) ist ein antikes Amphitheater in der Stadt Durrës im heutigen Albanien. Es bot Platz für mindestens 16.000, aber vielleicht sogar 23.000 Zuschauer und war damit das größte römische Amphitheater der Balkanhalbinsel. Erbaut wurde es im 2. Jahrhundert.

Der elliptische Bau hat eine Nord-Süd-Achse. Der Hauptzugang für die Gladiatoren und Tiere zur Arena durch den Hügel befindet sich im Norden der Arena und wird durch einem anschließenden, bis zu neuen Meter hohen Tunnel ermöglicht. Der südliche Zugang weicht leicht aus der Achse ab. Das Amphitheater weist mehrere untypische Baumerkmale auf. Der Zugang erfolgte im Norden von oben herunter. In Durrës gab es nur eine einzige umlaufende Galerie (Maenianum), und die Vomitoria (Ausgänge von den Gängen zu den Sitzreihen) waren unregelmäßig verteilt – nur die nötigsten Durchgänge wurden in den Felsen geschlagen.

Bis heute wurde noch nicht das ganze Amphitheater ausgegraben. Die Arena ist teilweise noch immer mit Schutt gefüllt, und ihr Boden liegt heute unter dem Grundwasserspiegel. Im südöstlichen Bereich des Areals standen lange noch Wohnhäuser, die zwischenzeitlich enteignet und abgebrochen wurden. Durch den Einbau von Treppen und Sicherungsmaßnahmen ist die Anlage heute gut für Touristen zugänglich.

Es ist das einzige Amphitheater, das in Albanien entdeckt wurde.

Hotel Dolce Vita in Durres

Berat

Berat - "Stadt der 1000 Fenster" die 1961 offiziell zur Museumsstadt ernannt und 2008 UNESCO-Welterbe wurde.

Berat - "Die Stadt der tausend Fenster", die 1961 offiziell zur Museumsstadt ernannt und 2008 UNESCO-Welterbe wurde, steht unter besonderem Schutz: In drei Stadtteilen mit den typischen historischen weißen Häusern sind Neubauten verboten. Insbesondere dank dieser drei kompakten Altstadt-Quartiere Mangalem, Gorica und Kalaja (deutsch: Burg) und den vielen Moscheen und Kirchen gilt Berat als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Die Burgfestung von Berat, Kala/-ja genannt, gehört zu den am meisten besuchten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Berat. Sie ist auch Wahrzeichen der Stadt und ist auf dem Stadtwappen abgebildet. Das Burgviertel besteht noch heute aus zahlreichen kleinen Häusern, wovon die meisten aus Stein gebaut sind. Noch immer sind in den verwinkelten Gassen diverse Kirchen mit aufwendig geschmückten Ikonen zu besuchen. Darunter zählen die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (Shën Triadha) und die Kirche der Heiligen Maria von Blachernae. Ebenso finden sich die Ruinen der Roten Moschee, der Weißen Moschee und einer türkischen Kaserne auf dem Burgberg. Sehenswert ist die römische Zisterne, die bis ins 19. Jahrhundert hinein in Benutzung war. Berühmt ist das Onufri-Museum, das Werke des gleichnamigen und bedeutendsten albanischen Ikonen-Malers zeigt.

Apollonia

Apollonia (albanisch Apoloni/a, griechisch Ἀπολλωνία Apollōnía) ist eine Ruinenstätte in Mittelalbanien beim Dorf Pojan im Qark Fier, rund sieben Kilometer westlich der Stadt Fier. Die Stadt Apollonia wurde 588 v. Chr. als dorische Kolonie von Korfu unter Beteiligung von Siedlern aus Korinth gegründet. Fast tausend Jahre war Apollonia ein wichtiges städtisches Zentrum im epirotischen Raum. Sie ist nach dem Gott Apollon benannt. Apollonia ist die größte und wichtigste der 30 Städte der ganzen antiken Welt, die zu Ehren des Gottes Apollon benannt wurden. Sie war eine der größten städtischen Zentren Illyriens und beherbergte eine Vielzahl an Profan- und Sakralbauten, große Wohngebiete, mächtige Befestigungsanlagen und viele befestigte Straßen. Die Befestigungswälle umschließen auf vier Kilometern Länge eine Fläche von 137 Hektar. Es wird geschätzt, dass innerhalb der Stadtmauern eine Bevölkerung von etwa 60.000 Menschen lebte. Zu den wichtigsten Monumenten Apollonias zählen das Buleuterion, die Bibliothek, das Odeon, der Dianatempel, das Prytaneion, das Theater, das Nymphäum, das Gymnasion, die große Stoa, der dorische Tempel und Villen beziehungsweise Bürgerhäuser.

Vlora und Hotel Bologna

Llagora Paß

Der Llogara-Pass (albanisch Qafa Llogara) ist ein Gebirgspass in Südalbanien.

Er ist Teil der Nationalstraße SH 8 und eine Wasserscheide zwischen Adriatischem Meer im Norden und Ionischem Meer im Süden.

Im Norden des Passes führt das Tal von Dukat zum südlichen Ende der Bucht von Vlora bei Orikum. Im Süden fällt es vom Pass steil zum Ionischen Meer ab, dessen Küste nur drei Kilometer Luftlinie entfernt, aber über 1000 Meter tiefer liegt. Im Gegensatz zum Norden mit einem engen V-Tal öffnet sich der Pass nach Süden, wo nur einige Einschnitte in der Steilküste nach Niederschlägen Wasser führen. Der Pass bietet eindrückliche Ausblicke aufs Meer und bei guter Sicht über die ganze Albanische Riviera bis zur 50 Kilometer entfernten griechischen Insel Korfu.

Der Gebirgsübergang ist Teil der albanischen Küstenstraße SH 8, die als einzige asphaltierte Straße die Ionische Küste und die Albanischen Riviera  mit dem nördlichen Albanien verbindet. Die Straße über den Qafa Llogara wurde 2008 ausgebaut und erweitert. Der ganze Gebirgszug nordwestlich vom Qafa Llogara inklusive der Karaburun-Halbinsel ist unbewohnt und kaum zugänglich.

Nord- und Südseite des Passes unterscheiden sich wesentlich. Obwohl auf der Südseite mit 2000–2500 mm fast doppelt so viel Regen pro Jahr fällt wie nördlich des Passes (1200–1400 mm), ist der Südhang sehr kahl und steinig, der Nordhang aber bewaldet und grün. Die Temperaturen liegen auf der Südseite auch einiges tiefer.

Himare - Porto Palermo

Himara (albanisch auch Himarë; griechisch Χειμάρρα Chimárra) ist eine Kleinstadt an der Küste des Ionischen Meeres im Süden Albaniens im Qark Vlora. Sie ist politisches und wirtschaftliches Zentrum der Albanischen Riviera, dem abgelegenen Küstenabschnitt nördlich von Saranda bis zur Adria. Die Bashkia von Himara umfasst die ganze Riviera, weshalb mit Himara oft mehr gemeint ist als nur der Ort.

Einige Kilometer südlich von Himara liegt in der Bucht von Porto Palermo auf einer kleinen Halbinsel eine Festung, von der behauptet wird, dass sie Tepedelenli Ali Pascha zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbauen ließ. Es ist jedoch anzunehmen, dass sie wesentlich älter ist und wahrscheinlich von der Republik Venedig etwa zur gleichen Zeit wie die ähnlich konstruierte Festung in Butrint erbaut wurde.

Ebenfalls dort, in militärischem Sperrgebiet, aber von der Festung und von der Küstenstraße gut zu sehen, ist eine ehemalige sowjetische und albanische U-Boot-Basis mit einem in den Felsen getriebenen U-Boot-Bunker.

Sarande

Saranda (albanisch auch Sarandë; griechisch Άγιοι Σαράντα Ágioi Saránta; italienisch Santi Quaranta) ist eine Hafenstadt im äußersten Süden Albaniens. Saranda ist ein beliebter Badeort am Ionischen Meer unweit der griechischen Insel Korfu. Unter der Diktatur Enver Hoxhas wurde Saranda ab Mitte der 1950er Jahre zum Urlaubsort ausgebaut und bedeutend erweitert. Auch einige Fabriken insbesondere der Nahrungsmittelindustrie wurden errichtet. In der östlich gelegenen Ebene wurden viele Landwirtschaftsbetriebe aufgebaut. Erst in dieser Zeit bekam der Ort einen städtischen Charakter. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit bei Saranda sind die ausgedehnten antiken Ruinen von Butrint etwa 15 Kilometer südlich der Stadt, seit 1992 Unesco-Weltkulturerbe. Andere Sehenswürdigkeiten sind die byzantinische Kirche Shën Kollë (Nikolaus von Myra geweiht) in Mesopotam sowie Syri i Kaltër (Blaues Auge), die wohl berühmteste Karstquelle Albaniens.

Polyphonie

Polyphonie (altgriechisch πολύ polý, deutsch ‚viel‘ und φωνή phonḗ, deutsch ‚Stimme‘) bezeichnet verschiedene Arten der Mehrstimmigkeit in der Musik. Das Wort polyphonia erscheint in dieser Bedeutung erstmals um 1300, wird bis zum 18. Jahrhundert jedoch selten verwendet.

Im Deutschen wird häufig zwischen musikalischer Mehrstimmigkeit als allgemeinerem Phänomen und Polyphonie als Satztechnik in der europäischen Musik unterschieden, wohingegen das Englische den Begriff polyphony für beides, also in einer allgemeineren Bedeutung verwendet.

Polyphonie bedeutet in der Musik die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Stimmen eines Stückes. Vom Spätmittelalter bis zum 18. Jahrhundert entwickeln sich in Europa bestimmte Techniken der Polyphonie, die Ende des 18. Jahrhunderts zurücktreten, aber in der Musik des 20. Jahrhunderts teilweise neu belebt werden. Sie werden seit der Renaissance im Fach des Kontrapunkts gelehrt. Ein Lehrbuch-Ideal seit Gradus ad Parnassum (1725) von Johann Joseph Fux ist der sogenannte Palestrina-Stil als Gegenprinzip zu der von Jean-Philippe Rameau 1722 begründeten Harmonielehre. Der Begriff Polyphonie wird als Abgrenzung zu anderen musikalischen Phänomenen gebraucht.

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