Tagesausflüge

Ausflug nach Laxenburg

Der Ort ist heute vor allem durch sein Schloss Laxenburg (Blauer Hof), das neben Schönbrunn der wichtigste Sommersitz der Habsburger war, und den daran angrenzenden weitläufigen Schlosspark mit der zu besichtigenden Franzensburg bekannt.

Erste Nennungen aus dem frühen 13. Jahrhundert beziehen sich auf ein Ministerialengeschlecht von Lachsendorf. Die Parkanlage mit sehr kleinen Prunkbauten wurde 1333 habsburgisch. Große Bedeutung gewann der Ort, als Herzog Albrecht III. von Österreich im 14. Jahrhundert das vorhandene kleine Schloss zu einem stattlichen Jagdschloss ausbauen ließ. Der Bau ist heute als sogenanntes Altes Schloss (im Park, nach dem Haupteingang rechter Hand gelegen) bekannt. Diese Gründung nannte Herzog Albrecht Lachsenburg, und diese Bezeichnung setzte sich schließlich für den gesamten Ort durch. 1388 verlieh Herzog Albrecht Laxenburg das Marktrecht. Im 17. Jahrhundert wurde die Parkanlage von Lodovico Burnacini erweitert.

Ausflug auf den Kobenzl und Leopoldsberg

Kobenzl: Die Namensherkunft des Reisenbergs stammt entweder vom Reisig (Jungholz) am Berg oder vom „Reisenden Berg“, d.h. einem Berg an dem häufig Erdreich abrutscht. Erste historische Erwähnungen fand der Reisenberg 1238 als Reysenperge, als das Stift Zwettl hier bereits Weinbau betrieb. Im 14. Jahrhundert wurden hier auch Weingärten des Stiftes Klosterneuburg erwähnt. Kaiser Rudolf II. übergab im 16. Jahrhundert dem Orden der Jesuiten die Gründe des ausgestorbenen Klosters der Klarissen in Grinzing mit dem Dorf- und Berggericht und im 17. Jahrhundert erlangten diese auch das Weingartengelände des Stiftes Klosterneuburg am Reisenberg. Zur Erholung der Ordensleute errichtet man auf dem Reisenberg auch zwei kleine Schlösschen.

Leopoldsberg (425 m, 1.394 ft) ist vielleicht berühmteste Aussichtspunkt Vienna, Danube und die Stadt überragt. Leopoldberg die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Kirche steht an der Spitze, und das ist deutlich sichtbar von Wien unten. 1679 Begann der Bau der Kirche von Saint Leopoldauf dem Leopoldsberg; eine Erweiterung nach einem Entwurf von Antonio Beduzzi wurde von 1718 bis 1730 durchgeführt. Weitere Renovierungen wurden zu folgen. Über der Platz von der Kirche, was früher ein Turm der Festung System, ein Denkmal für jene Österreicher, die Rückkehr aus der Gefangenschaft nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1948 gegründet.

Ausflug nach Puchberg/Losenheim und Gutenstein

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts tauchen die Gleißenfeld-Puchberger (aus dem Raum Gleißenfeld/Scheiblingkirchen - vormals Puchberg - in der Buckligen Welt) im Puchberger Talkessel mit der Errichtung der Burgen Puchberg, Losenheim und einer weiteren Anlage auf dem Romaikogel herrschaftsbildend auf.

Urkundlich ist das Geschlecht der Losenheimer vom 13. bis zum 14. Jahrhundert nachweisbar, so werden 1220 ein Wulfing von Losenheim und 1222 sowie 1225 ein Dietmar von Losenheim 1225 erwähnt. Sie gehörten zum Dienstadel des Babenberger Herzogs Leopold VI. Trotz der urkundlichen Nennung der Losenheimer in der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert, ist aufgrund datierter archäologischer Funde eine Errichtung der Burg bereits im späten 12. Jahrhundert anzunehmen.

Vor dem 3. September 1264 beurkundet Rüdiger von Losenheim, dass er der Abtei Heiligenkreuz dritthalb Mansen und zwei Gärten zu Höflein überlassen habe. Als Zeugen fungieren auch Wisento, Lehensmann Rüdigers von Losenheim, Eberhard von Puchberg - Neffe Rüdigers von Losenheim und Tuote - Ehefrau Rüdigers von Losenheim.

Am 3. September 1264 beurkundet Rüdiger von Losenheim, dass er der Abtei Heiligenkreuz auch das sich bisher vorbehaltene Vogteirecht über eine Gülte zu Höflein nachträglich überlassen habe.

1278 wird ein Otto von Losenheim erwähnt. 1304 verzichtet Johann von Losenhaim zu Gunsten der Abtei Heiligenkreuz auf drei Pfund Pfenninge Gülte zu Höflein, die derselben sein Vater verkauft hatte.  Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts decken sich die Besitzverhältnisse der Herrschaft Losenheim mit jener von Puchberg.

Gutenstein ist ein bedeutender katholischer Wallfahrtsort. Bedingt durch seine klimatische Lage ist Gutenstein auch Luftkurort

Vor Christi Geburt war das Gebiet Teil des keltischen Königreiches Noricum und gehörte zur Umgebung der keltischen Höhensiedlung Burg auf dem Schwarzenbacher Burgberg, welche Hauptort für das gesamte Nord-Ost-Norikum war.

Später unter den Römern lag das heutige Gutenstein dann in der Provinz Pannonia.

1321 wurde Gutenstein von Friedrich dem Schönen zum Markt erhoben.

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