Salzburg

Die Stadt Salzburg liegt an der Salzach mitten im Salzburger Becken. Sie ist die Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes und mit 148.000 Einwohnern nach Wien, Graz und Linz die viertgrößte Stadt Österreichs. Der Nordwesten der Statutarstadt Salzburg grenzt an Freilassing im Freistaat Bayern, das übrige Stadtgebiet an den Bezirk Salzburg-Umgebung.

Im Jahr 488 begann am selben Ort der Niedergang der römischen Stadt Iuvavum. Salzburg wurde 696 als Bischofssitz neu gegründet und 798 zum Sitz des Erzbischofes. Die Haupteinnahmequellen Salzburgs bildeten Salzgewinnung und -handel sowie zeitweise der Goldbergbau. Die Festung Hohensalzburg stammt im Kern aus dem 11. Jahrhundert. Sie ist eine der größten europäischen Burganlagen des Mittelalters und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Stadt von Erzbischof Wolf Dietrich und dessen Nachfolgern als Residenzstadt prunkvoll ausgestattet. Zu dieser Zeit wurde im Süden der Stadt auch das Schloss Hellbrunn samt Schlosspark, Wasserspielen und Alleen errichtet. Als bekanntester Salzburger gilt Wolfgang Amadeus Mozart, weshalb die Stadt auch den Beinamen „Mozartstadt“ und der Flughafen den Namen Salzburg Airport W. A. Mozart trägt. Das historische Zentrum der Stadt steht seit 1996 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Heute ist Salzburg ein bedeutender Messe- und Kongressstandort mit vielen Handels- und Dienstleistungsbetrieben sowie einem leistungsfähigen Tourismusbereich. Daneben ist die Stadt durch die Salzburger Festspiele international bedeutsam, was ihr den weiteren Beinamen „Festspielstadt“ einbrachte.

Urlaub in Mühlbach am Hochkönig

1350 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes „Mulpach“. 1519 erlaubte Erzbischof Leonhard den Bau der Sebastianskapelle. 1637 erfolgte die Vollendung des Kirchenbaus und 1678 wurde ein einklassige Volksschule im Messnerhaus gegründet.

Mühlbach war schon in prähistorischer Zeit ein Bergbauort. Bereits vor 4000 Jahren haben illyrische Bergleute am Mitterberg einen bedeutenden Kupferbergbau betrieben. Das Kupfererz wurde mittels der Feuersetzmethode erhitzt, durch Besprengen mit Wasser „mürbe“ gemacht und danach mit Hilfe von Bronzepickeln abgebaut. Die damaligen Knappen gelangten bereits mit dieser mühsamen und primitiven Vorgangsweise bis zu 120 Meter in den Berg. Das gewonnene Hauwerk wurde dann auf Schmelzplätzen zerkleinert, angereichert, abgeröstet und aus dem Abbrand das wertvolle Kupfer herausgeschmolzen. Doch plötzlich wurde die Bergbautätigkeit ohne bekannten Grund abgebrochen und das Kupfererzvorkommen geriet wieder für 2000 Jahre in Vergessenheit.

Kaprun

Das Kraftwerk Kaprun (Tauernkraftwerke AG) wurde schließlich nach dem Ende des 2. Weltkrieges als Aufbauleistung Österreichs zum nationalen Mythos verklärt. Mit der Fertigstellung der Tauernkraftwerke 1955 erlebte der Ort einen kontinuierlichen Aufschwung. Durch eine in drei Etappen angelegte Seilbahn (erbaut 1963–1965, seither stetig ausgebaut) auf das Kitzsteinhorn wurde erstmals in Österreich ein Gletscherskigebiet erschlossen. Das Schigebiet wurde seitdem beträchtlich erweitert.

Salzbergwerk Hallein

Hallein ist die zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg und liegt etwa 15 Kilometer südlich der Mozartstadt. Hallein ist vor allem für die verwinkelten mittelalterlichen Gassen und das Keltenmuseum berühmt, das viele weltweit einzigartige Fundstücke aus der Besiedlungszeit der Kelten beherbergt. 800 Meter oberhalb von Hallein liegt der Marienwallfahrtsort Bad Dürrnberg, wo sich das Salzbergwerk befindet. Die Reise in die Tiefen der Salzwelten Bad Dürrnberg beginnt mit der Ausgabe der „Bergmannstracht“. Ganz in Weiß gekleidet, fährt man mit einem kleinen Zug in die tiefen Stollen des Salzbergwerkes ein. Glück auf! Glatt polierte Rutschen führen immer tiefer unter Tage. Die Geschichte des Salzes und des Bergbaus am Dürrnberg erklärt ein Bergknappe, über den berühmten Salzsee gleiten Sie auf einem Floß, umgeben von einer mystischen Klangwolke.

Schloss Heilbronn in der Stadt Salzburg

Markus Sittikus von Hohenems wurde 1612 zum Salzburger Fürsterzbischof gewählt. Von 1613 bis 1615 erbaute er vor den Toren der Stadt Salzburg unter Einbeziehung eines spätgotischen Adelssitzes eine villa suburbana nach italienischem Vorbild. Architekt war Santino Solari, der auch mit dem Neubau des Salzburger Doms beauftragt worden war. Der Festsaal ist an den Wänden und an der gewölbten Decke mit allegorischen Darstellungen zur Gänze (vermutlich von Arsenio Mascagni) reich bemalt. Bemerkenswert sind weiters das Oktogon, Fischzimmer, Vogelzimmer und Eckzimmer. Um den geschlossenen Ehrenhof herum sind symmetrisch Nebengebäude angeordnet. Das Schloss bildet gemeinsam mit dem Zufahrtsweg von Osten dem Ostportal und dem Fürstenweg (heute die Alpenstraße querend) eine weit in die Landschaft ausgreifende Schlossachse.

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