Maria Taferl

Der Bau der Pfarr- und Wallfahrtskirche dauerte von 1660 bis 1710. Begonnen wurde der Bau vom kaiserlichen Architekten Georg Gerstenbrandt und dem Italiener Carlo Lurago. Berühmt ist die Kuppel, die von Jakob Prandtauer in den Jahren 1708 bis 1710 gebaut wurde, dem Baumeister, der auch für das heutige Aussehen des Stiftes Melk verantwortlich zeichnet. Der Baustil der Basilika ist Barock, besonders hervorzuheben sind der großzügige Einsatz von Blattgold und die Verzierung der Decke mit Fresken. Im Zentrum des Hochaltars von Joseph Matthias Götz befindet sich das Gnadenbild, eine Pieta (Vesperbild). An der Rückseite der Basilika befindet sich eine Krypta. Nach Inschriften im Inneren der Basilika sollte der Bau der Basilika den Einwohnern der von Pest, Türkenkriegen und Dreißigjährigem Krieg verheerten Region neuen Mut schenken. Es dürften auch gegenreformatorische Absichten im Kernland des katholischen Hauses Habsburg angenommen werden. Dafür spricht besonders die Lage von Maria Taferl als weithin sichtbare Manifestation katholischen Glaubens auf dem damaligen Hauptverkehrsweg, der Donau.

Maria Taferl liegt im Nibelungengau in Niederösterreich auf einer Anhöhe über der Donau. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 12,19 Quadratkilometer. 47,48 Prozent der Fläche sind bewaldet.Während der Die Gemeinde ist der bedeutendste Wallfahrtsort Niederösterreichs.
Slowenien Grenzwartezeiten + Verkehrsnachrichten Slowenien Grenzwartezeiten + Verkehrsnachrichten

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Peter Oser - Kopieren und Vervielfältigen ist nur mit schriftlicher Genehmigung erlaubt.